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Vorteile des Gen-Tests

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  1. Mit dem angebotenen DNA-Test kann der für die Erkrankung ursächliche genetische Defekt direkt nachgewiesen werden.
  2. Tiere ohne klinische Symptomatik können noch vor Ausbruch der Krankheit eindeutig identifiziert werden und prophylaktische Behandlungen eingeleitet werden.
  3. Der Gen-Test ermöglicht eine Unterscheidung in gesunde Tiere  und sogenannte Anlageträger . Anlageträger, erkranken selber nicht, geben aber das defekte Gen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Werden nun zwei Anlageträger miteinander verpaart, besteht die Gefahr, dass einige der Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind.
  4. Züchter können auf der Grundlage des Gen-Tests ihr Zuchtprogramm verantwortungsvoll planen und die Erkrankung innerhalb einer Linie ausmerzen.
  5. Falls Züchter dennoch einen diagnostizierten Anlageträger wegen anderer exzellenter Zuchtpotentiale einsetzen möchten, sollte auf keinen Fall mit einem weiteren Anlageträger oder einem nicht getestetem Hund verpaart werden. Gleiches gilt für die Verpaarung von zwei nicht getesteten Hunden.

    Durch die Verpaarung eines Anlageträgers mit einem nicht getesteten Hund werden sich wiederum gesunde Anlageträger unter den Nachkommen befinden, wodurch sich das erbkranke Gen weiterhin in der Zuchtlinie hält.

    Ist dies dennoch nicht zu vermeiden, sollten alle Nachkommen getestet werden bis der ideale genetisch gesunde Hund für die Zucht gefunden wurde, um so die gewünschte Zuchtlinie weiter führen zu können.