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Infektiöse Pankreasnekrose der Salmoniden (IPN)

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Die IPN ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit der Salmoniden mit hoher Sterblichkeitsrate und sehr schneller Ausbreitung. Hauptsächlich sind junge Regenbogen- und Bachforellen, Bachsaiblinge und Lachse bis zu 15 cm Länge betroffen. Bei älteren Tieren bricht die Krankheit nur selten akut aus, sie können aber Träger des Erregers sein. Die Übertragung erfolgt über das Wasser, das Futter oder über infizierte lebende Fischeier, zudem können infizierte gefrorene Futterfische eine Erregerquelle darstellen.

Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch plötzlich auftretendes Setzlingssterben mit einer Mortalitätsrate von über 80%. Zusätzlich ist ein Schwimmen in Seitenlage oder andere abnormale Schwimmbewegungen zu beobachten. Erkrankte Fische zeigen weiterhin eine Dunkelfärbung, Glotzaugen und eine Auftreibung des Bauches. Die inneren Organe sind blutarm und können Punktblutungen aufweisen. Histologisch sind Nekrosen im pankreatischen Gewebe nachzuweisen.