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DNA-Test Rotmaulseuche der Forellen
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Die Rotmaulseuche ist eine durch das Bakterium Yersinia ruckeri verursachte generalisierte, akut oder chronisch verlaufende Infektionskrankheit, für die vor allem Salmoniden, insbesondere Regenbogenforellen empfänglich sind.
Viele Fischspezies tragen den Krankheitserreger jedoch auch als symptomlose
Carrier. Äußerlich sind die Tiere völlig gesund, sie
können aber in Stresssituationen Erreger ausscheiden und andere
Tiere anstecken.
Häufig kommt es zu Blutungen im Bereich der Haut und der Muskulatur,
weiterhin zu einer Entzündung des Darms und zu einer Milzschwellung.
Für den Ausbruch der Erkrankung spielen außer der Empfänglichkeit
des Wirtes und der Virulenz des Erregers Stressfaktoren wie hohe Besatzdichte,
Futterwechsel, schlechte Wasserqualität mit hohem Ammonium- und/oder
niedrigem Sauerstoffgehalt oder Transport der Tiere eine entscheidende
Rolle. Ebenso können erhöhte Kupferwerte im Wasser die Anfälligkeit
der Fische steigern.
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