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Virale Hämorrhagische Septikämie (VHS)

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Die VHS gehört zu den anzeigepflichtigen Fischseuchen. Sie wird durch das Egtved-Virus hervorgerufen. Betroffen sind alle forellenartigen Fischen, Hechte und verschiedenen Meeresfische. Das Krankheitsbild ist sehr variabel und beinhaltet eine hohe Mortalitätsrate. Die größten Verluste werden bei einer Wassertemperatur von 4 bis 14°C beobachtet. Unspezifische Allgemeinsymptome wie dunkelbraune Verfärbung oder völlige Blässe des Fischkörpers können ebenso auftreten wie blutarm erscheinende bzw. mit streifigen Hämorrhagien überzogene Kiemen. Besonders stark erkrankte Forellen zeigen zudem hämorrhagische Infiltrate in der Augenbindehaut und im Augapfel.

Bei einem chronischen Verlauf der Krankheit kann ein deutlich verminderter Fluchtreflex, langsames Schwimmen an der Wasseroberfläche sowie eine Schwellung des Bauches, ein gelblicher After und eine schwammige Rückenmuskulatur beobachtet werden.

Eine Übertragung ist über das Wasser, infizierte Fische, Wasservögel, Gerätschaften und das Personal der Teichwirtschaft möglich.