Narkolepsia beim Dobermann
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Die sogenannte Schlafkrankheit beim Doberman ist eine neurologische Erkrankung und wird durch einen genetischen Defekt im Gen für den Hypocretin (Orexin) Rezeptor 2 verursacht. Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch eine andauernde Schläfrigkeit, auch zu völlig unüblichen Tageszeiten.
Vererbt wird die Dobermann-Narkolepsia autosomal rezessiv, d. h. nur Hunde, die zwei defekte Hcrt2-Gene in ihrem Erbgut tragen (jeweils eins vom Vater und eins von der Mutter vererbt) erkranken.
Hunde mit nur einen defekten Hcrt2-Gen, sogenannte Anlageträger, erkranken selber nicht, geben aber das defekte Gen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Werden nun zwei Anlageträger miteinander verpaart, besteht die Gefahr, dass einige der Nachkommen von der Schlafkrankheit betroffen sind.
Vorteile des Gen-Tests
Mit dem angebotenen DNA-Test kann das mutierte Gen direkt nachgewiesen werden. Weiterhin können alle gesunden Hunde von den Anlageträgern unterschieden werden. D. h. Hunde mit nur einem defekten Gen können vorbeugend aus der Zucht genommen werden, wodurch die Verbreitung des defekten Gens eingeschränkt wird.
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Was wird für den Gentest benötigt und wie lange dauert die Analyse?
Für den Test wird 1 ml EDTA-Blut benötigt.
Innerhalb von 7 Tagen nach Posteingang erhalten Sie einen schriftlichen Befund über das Ergebnis des Gen-Tests.
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