Mucopolysaccharidose Typ VII beim dt. Schäferhund
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Bei dieser Erbkrankheiten handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die autosomal rezessiv vererbt wird.
Verantwortlich für die Erkrankung ist eine Störung im enzymatischen Abbau der sauren Mukopolysaccharide (Glykosaminoglykane) durch sogenannte lysomale Hydrolasen. Die nicht abbaubaren Glykosaminglykane reichern sich mit der Zeit in den Lysosomen an und führen schließlich zu Störungen des zellulären Stoffwechsels und in schweren Fällen zum Zelltod. Betroffen sind vor allem Gewebe des Skelettsystems, des ZNS, viszeraler Organe, der Haut und des Endokards.
Dementsprechend kommt es häufig zu schweren Skelettdeformationen. Betroffene Hunde können z. T. auch mehrere Wochen nach der Geburt noch nicht laufen.
Vorteile des Gen-Tests
Mit dem angebotenen DNA-Test kann das mutierte Gen direkt nachgewiesen werden. Weiterhin können alle gesunden Hunde von den Anlageträgern unterschieden werden, d. h. Hunde mit nur einem defekten Gen können vorbeugend aus der Zucht genommen werden, wodurch die Verbreitung innerhalb der Zucht eliminiert wird.
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Was wird für den Gentest benötigt und wie lange dauert die Analyse?
Für den Test wird 1 ml EDTA-Blut benötigt.
Innerhalb von 7 Tagen nach Posteingang erhalten Sie einen schriftlichen Befund über das Ergebnis des Gen-Tests.
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