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Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)

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Die polyzystische Nierenerkrankung ist eine genetisch bedingte Erkrankung von der weltweit ca. 38 % der Perserkatzen und deren Abkömmlinge betroffen sind. Der Erbgang ist autosomal dominant, d. h. auch Katzen mit nur einem defekten Gen  erkranken im Laufe ihres Lebens.

Im fortgeschrittenen Stadium führt die PKD zur Bildung von Zysten in der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Niere, wodurch die Nierenfunktion so stark beeinträchtigt wird, das betroffene Katzen an Nierenversagen sterben.

Vorteile der DNA-Analyse
Bisher konnte eine PKD-Diagnose nur bei älteren Katzen gestellt werden. Hierfür wurden mittels Ultraschalluntersuchungen Zysten in der Niere nachgewiesen.

Durch den Gen-Test können jetzt Katzen direkt nach der Geburt mit großer Sicherheit identifiziert werden, die ein defektes PKD-Gen tragen, bzw. auch diejenigen, die kein mutiertes PKD-Gen tragen. Dadurch können sogenannte Trägertiere, die das defekte Gen an ihre Nachkommen vererben aus der Zucht genommen werden, bzw. frühzeitige Therapien eingeleitet werden. Für den Gen Test wird aus einer Blutprobe die DNA der Katze isoliert und der defekte Abschnitt des PKD-Gens mit Hilfe der PCR-Technologie vervielfältigt und ausgewertet.
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Anwendung des DNA-Tests
Der Test sollte bei allen Perserkatzen und Persermischlingen, bei denen eine Verpaarung mit Perserkatzen und somit eine mögliche Verbreitung der Mutation stattgefunden hat, durchgeführt werden. Bei einem positiver Befund d. h. einem Nachweis der Mutation im PKD-Gen ist davon auszugehen, dass sich im Laufe des Katzenlebens Zysten in der Niere bilden. Ein negatives Ergebnis schließt nicht völlig aus, dass weitere bisher unbekannte Mutationen zu einer PKD-Erkrankung führen können.

Untersuchungsmaterial:
Für den Test wird 1 ml EDTA-Blut benötigt.

Innerhalb von 7 Tagen nach Posteingang erhalten Sie einen schriftlichen Befund über das Ergebnis des PKD-Gen-Testes.