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PCR-Technologie

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Mit der PCR-Technologie können Pathogene (Viren, Bakterien oder Pilze) direkt durch die Vervielfältigung ihrer eigenen DNA nachgewiesen werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden zeichnet sich die PCR vor allem durch ihre hohe Spezifität und Schnelligkeit aus.

Die DNA (Erbinformation) wird aus dem Probengut (Federkiel, Gewebe o.ä.) isoliert.
Die als Doppelstrang vorliegende DNA wird unter großer Hitze (90°C) voneinander getrennt.
Sogenannte Primer (Startermoleküle) lagern sich bei Temperaturen zwischen 40°C bis 60°C an die DNA-Einzelstränge an.
Eine Erhöhung der Temperatur (72°C) aktiviert ein Enzym (Polymerase), das an den Enden der Startermoleküle mit der Verlängerung der DNA-Einzelstränge beginnt, bis wieder ein Doppelstrang vorliegt.
Durch die ständige Wiederholung (Ketten-Reaktion) der Schritte a) bis d) können binnen weniger Stunden viele Millionen von Kopien eines einzelnen DNA-Abschnittes erzeugt werden. Nach etwa 2,5 h und 30 Zyklen erhält man ca. 230, also über eine Milliarde Kopien der DNA.