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Probenentnahme
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- Für die Untersuchung reichen 200-300 ml Wasser völlig aus.
Das Probengefäß sollte nicht mit Spülmittel vorgereinigt
werden. Vor der Probenentnahme ist ein mehrmaliges Spülen des
Probenglases mit der zu testenden Wasserprobe empfehlenswert.
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Tauchen Sie das Probengefäß mit der Öffnung nach unten
ca. 20 cm unter die Wasseroberfläche, drehen es unter Wasser
bis die Luft vollständig entwichen ist und schrauben anschließend
das Gefäß auch unter Wasser wieder zu. Das Probengefäß
sollte jetzt luftblasenfrei sein.
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Entnehmen Sie die Wasserprobe zeitlich bitte so, das keine unnötigen
Standzeiten entstehen, gleiches gilt für den Postweg. Bitte wählen
Sie den schnellstmöglichen Transport (Expressversand). Umso weniger
Zeit zwischen Entnahme und Analyse verstreicht, umso genauer spiegelt
das Ergebnis den Ist-Zustand des Gewässers wieder.
Die bakteriologische Wasseranalyse gibt wie die physikalisch/chemische
Untersuchung nur den augenblicklichen Zustand des Gewässers zum
Zeitpunkt der Probenentnahme wieder. Mit solch einer Momentaufnahme
können keine Veränderungen der Wasserqualität oder
gar Rückschlüsse auf vergangene Ereignisse erfasst werden.
Regelmäßig durchgeführte Wasseranalysen erlauben dagegen
Langzeitaussagen. Sich verändernde Umweltbedingungen, die eine
Verschiebung des biologischen Gleichgewichtes zur Folge haben, können
so leichter erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen
werden.
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