Zecken DNA-Test
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Entfernung der Zecke
Ablauf der DNA-Analyse
Vorteil des DNA-Tests
Bestellung des DNA-Tests
Entfernung der Zecke
In jedem Fall sollten Sie die Zecke so schnell wie möglich entfernen. Das Risiko einer Borrelieninfektion steigt mit der Stichdauer stark an. Die Übertragungsrate von Borrelien auf den Wirt beträgt nach einem Tag ca. 30% und nach zwei bis drei Tagen annähernd 100%.Die Zecke sollte mit einer feinen Pinzette gerade und langsam herausgezogen werden. Vermeiden Sie eine Quetschung des Zeckenkörpers, da dadurch womöglich die Borrelien direkt in die Stichstelle gedrückt werden.Vermeiden Sie in jedem Fall das Beträufeln der Zecken mit Öl, Alkohol oder Klebstoff. Diese Substanzen führen zu einer verstärkten Speichelproduktion und somit zu einer erhöhten Erregerübertragung.
Ablauf der DNA-Analyse
Nach dem Entfernen können Sie die Zecke in einem entsprechenden Probengefäß (z.B. einer Filmdose) oder fixiert zwischen zwei Klebestreifen in einem Briefumschlag verschicken.
Legen Sie der Probe bitte das vollständig ausgefüllte Auftragsformular bei und senden alles an:
Tauros Diagnostik
Universität Bielefeld, Bio V
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld
Es können tote (nicht länger als eine Woche) oder noch lebende Zecken, die am Menschen oder am Tier gesaugt haben, untersucht werden. Das Ergebnis der DNA-Analyse wird Ihnen innerhalb von 2 Tagen nach Posteingang schriftlich zugesendet.
Selbstverständlich informieren wir Sie auch per Telefon oder email (bitte im Auftragsformular ankreuzen).
Vorteil des DNA-Tests
Herkömmliche Bluttests können erst nach mehreren Wochen durchgeführt werden, wenn sich im Organismus Antikörper bilden bzw. die Borrelien bereits innere Organe besiedelt haben. Die Einstichstelle sollten Sie in jedem Fall weiterhin sorgfältig beobachten, da in vereinzelten Fällen die Erregeranzahl unterhalb der Nachweisgrenze liegen kann.
Unser Labor bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt aus der Zecke Borrelien per DNA-Test nachzuweisen. Bei einem positiven Befund können Sie sich von Ihrem Hausarzt präventiv behandeln lassen. Insbesondere Schwangere, Babys, Kleinkinder und Patienten mit einer anderen Grunderkrankung sind besonders gefährdet.
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